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Ferienzeltlager

WASSER – UNSER LEBENSELIXIER

 

Unter diesem Titel veranstalteten die NF Wieselburg vom 17.07. – 22.07.2016 ein Ferienzeltlager für Kinder zwischen 6 – 12 Jahren im Bootshaus in Pöchlarn. Übernachtet wurde in Zelten und für Unterhaltung jeglicher Art wurde gesorgt. Da wir die Woche unter das Motto stellten, WASSER – unser Lebenselixier wurde auch ein dementsprechendes Programm von uns zusammengestellt:

Am Anreisetag, dem Sonntag, widmeten wir uns zuerst diversen Kennenlernspielen und dem Bekanntmachen mit den Lagerregeln und dem Zelteinzug. Anschließend, wurden von den Betreuern verschiedenste Hinweise zum diesjährigen Wochenthema versteckt, welches von den Kindern gesucht werden mussten, dann wollten wir erfahren ob sie das „Rätsel“ gelöst hatten und das Wochenthema erraten. Und wie, im Nu wurde uns die Lösung präsentiert. Dann erarbeiteten wir in Kleingruppen zu je 6 Kindern diverse Rätsel rund ums Thema Wasser, wie der richtige Kreislauf des Wassers abläuft (diesen stellten wir mit Bildern und einer Schnur die wir zu einem Kreis knüpften dar, dieser „Kreis“ symbolisierte auch unseren Zusammenhalt während der ganzen Woche), anhand einer Landkarte die Wasservorkommen auf der Erde einzeichnen oder einfach pantomimisch zusammengesetzte Wörter rund ums Thema darstellen und den anderen Kindern präsentieren. Den Abschluss des ersten Tages war noch die Lager T-Shirts bemalen und die allabendliche Lagerfeuergeschichte.

Am Montag stand der Tag unter dem Schwerpunkt WASSER IN DER NATUR. Nach dem morgendlichen Kennenlern- und Bewegungsspielen mussten die Kinder wieder in Kleingruppen verschiedene Spielestationen durchwandern. In diesen Stationen ging es unter anderem um die Themen „Wozu brauchen wir Wasser“, „Ein Baum erzählt (Wasserkreislauf)“, ein Dominospiel rund um die Naturkatastrophen mit Wasser, verschiedene Wassertiere in einem Wörterrätsel suchen und abschließend gab es noch einen Versuch „Wie trinken Pflanzen“. Wir schnitten eine Stangensellerie auf (den Stamm) und stellten diese dann in ein Glas mit blauer Lebensmittelfarbe, nach einiger Zeit konnten wir feststellen wie die Pflanze trinkt, denn die blaue Farbe zog sich im Stamm in die Höhe. Am Nachmittag bastelten wir in 3 Kleingruppen ein Floß aus Ästen, ein Obstkistenwasserrad aus einer alten Erdbeerkiste und einen Wasserkreisel aus einer alten Trinkflasche und Strohhalmen. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und ganz zu unserem diesjährigen Thema regnete es wieder einmal. Nach dem täglichen Regenguss war der Sportplatz in einen kleinen See verwandelt und die Kinder probierten die Bastelarbeiten gleich aus und gingen barfuß mit Ihren Floßen im „See“ spazieren, um auszuprobieren ob sie auch schwimmen – und siehe da es funktionierte. (Bilder anbei). Freiwillig konnten die Kinder dann noch mit der Laubsäge Fische aussägen und diese verzieren.

Am Dienstag stand unser Überraschungsausflug auf dem Programm. Und wie konnte es anders sein, ganz zum Thema passend, fuhren wir in den WASSERPARK nach St. Gallen. Nach der rund 2-stündigen Busfahrt erwartete uns ein strahlend schöner Tag. Die Kinder konnten sich den ganzen Tag im Vergnügungspark austoben. Es gab eine Kanuwasserstrecke mit 3 Stromschnellen, in einer Halle musste ein Dorf vor einer drohenden Überschwemmung gerettet werden. Den Buben gefiel aber auch die Station, wo sie selbst aus verschiedenen Holzstücken ein Boot selber zimmern durften. Bei den Mädels kam die Station mit dem Floss einen See zu überqueren besser an. Aber es konnte auch eine Gokartstrecke bewältigt werden, die allerdings durch die Regenfälle der vorangegangenen Tage eher eine Schlammschlacht wurde, dementsprechend „sauber“ waren alle am Ende des Tages. Müde aber voll zufrieden traten wir die Heimreise wieder an, die uns in Pöchlarn mit dem täglichen Gewitter erwartete.

GERÄUSCHE UND EXPERIMENTE war der Schwerpunkt am Mittwoch. Am Vormittag wurden 12 Stationen aufgebaut, wo in jeder einzelnen mit Wasser experimentiert werden konnte. So mussten zum Beispiel verschiedene Wassergeräusche auf einer CD den richtigen Bildern zugeordnet werden, dann gab es die verschiedensten Versuche, wie was schwimmt, was schwimmt nicht, eine Kläranlage wurde nachgebaut oder wie vermischen sich verschiedene Flüssigkeiten wie Öl, Saft, usw. aber auch ob eine Kerze im Wasser brennen kann und zu guter Letzt stellten wir noch Badekugeln selber her. Am Nachmittag, nachdem es richtige sommerliche Temperaturen gab, widmeten wir uns verschiedensten Wasserspielen und natürlich unserer selbstgebauten Wasserrutsche (siehe Fotos). Am Abend standen diverse Bastelarbeiten auf dem Programm wie Stanztiere und Drahtschmuck, hier zeigten die Kinder ihre volle Kreativität und bogen diverse Ringe und Armbänder, einige auch mit Fischen als Motiven darauf.

Am Donnerstag widmeten wir uns dem Themenschwerpunkt WASSER HAT KRAFT. Wir fuhren wieder mit dem Bus ins Wasserkraftwerk Ybbs-Persenbeug und durften anhand einer Schnitzeljagd das Kraftwerk und auch die Schleuse besichtigen. Der Schatz wurde von den Kindern erfolgreich gefunden und auch gleich mitgenommen. Aber auch ein einfahrendes Schiff in der Schleuse konnten wir beobachten und sehr deutlich sehen wie das Wasser abgelassen wurde und das Schiff die Schleuse auf der anderen Seite wieder verlassen konnte. Am Nachmittag bekamen wir Besuch von der Freiwilligen Feuerwehr Ybbs, die uns mit den Feuerwehrbooten zu einer Ausfahrt auf der Donau einlud und wir auch einige Kurven drehten und die Geschwindigkeit kennenlernen durften wie bei Einsätzen dahingebraust wird. Die Kinder waren restlos begeistert und auch einige ziemlich nass nach der Spritztour mit dem Boot, das Resümee aller war, bitte nächstes Jahr länger.

Und dann kam schon der Freitag, der letzte Tag des Ferienlagers, diesen widmeten wir dem Schwerpunkt WASSER IM ALLTAG. Nach dem Frühstück gab es wieder die Aufgabe in Kleingruppen verschiedene Wissensfragen rund ums Thema Alltag, wo brauche ich Wasser, zu beantworten. Ebenfalls wurden für den Abend die Experimentenstationen mit den Kindern aufgebaut, hier präsentierten die Kinder stolz die erlernten Versuche den Eltern und konnten so ihr erlerntes Wissen weitergeben.

Der Nachmittag verging dann wie im Flug mit Zusammenpacken, aufbauen und natürlich wasserrutschen, denn das musste auch den Eltern noch vorgeführt werden. Wagemutige Kinder konnten sogar am Ende der Rutsche einen Salto schlagen.

Beim Elternabend wurde natürlich zuerst die Rutsche präsentiert, anschließend konnten die Eltern auch ihr Wissen bei den einzelnen Stationen auffrischen. Den Abschluss bildete ein erlernter Song rund ums Lagerfeuer wo wir auch unseren Kreis (Schnur die wir am ersten Tag geknüpft haben) wieder aufgelöst. Nach dem gemeinsamen Essen mit den Eltern war auch das diesjährige Lager wieder zu Ende. Das Resümee der Kinder war einstimmig, voll cool aber das Thema nehmen wir nicht mehr, denn da regnet es zu viel.

Eines habe ich noch vergessen, unser Lagerkoch verwöhnte uns jeden Tag mit gesundem Essen. Er ließ sich auch passend zum Thema immer originelle Namen einfallen, was uns täglich immer zusätzliche Rätsel aufgab. Da gab es z.B. Forelle im Bademantel (Hotdog), Goldnuggets im Säuresee (Fleischbällchen in Tomatensauce) oder Nilpferd in der Kiste (unsere Kistensau beim Elternabend). Den Kindern gefiel es und sie errieten es fast jedes Mal.

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